Dienstag, 17. März 2009

Senegal, Sept./Okt. 2008

Auf der senegalesichen Seite kostetet die Einreise 20 Euro pauschal (haha).... und dann wurde es schwierig. Denn nach Senegal ist die Einreise mit Autos, die aelter als 5 Jahre sind verboten. Ausser man hat ein Carnet de Passage (was wir eigentlich schon haben, aber nicht aus verschiedenen Gruenden nicht benutzen wollten). Also haben wir uns dumm gestellt und haben, nach anfaenglichen Schmiergeld-Forderungen von 150 Euro, am Ende ca 40 Euro bezahlt. Everything's possible in Africa too!

Und so sind wir nach Einbruch der Dunkelheit in St. Louis, Senegal, angekommen. An dieser Stelle sei noch ein Wort zum Fahren in der Nacht gesagt: Nicht zu empfehlen! ...da man die Menschen, und davon hat es auf allen Strassen genug, nur noch sehen kann, wenn sie helle Kleidung tragen. haha.



St. Louis ist (sichtbar) von den Franzosen gebaut worden und hat einen ganz eigenen Charme. Auch sichtbar ist aber, dass darin jetzt Afrikaner wohnen...was bedeutet das die Gebaeude langsam zerfallen oder schon zerfallen sind, dafuer aber alles schoen bunt ist. Also eine ziemlich interessante und entspannte Mischung. Dort wurden wir leider auch zum ersten Mal mit der Tatsache konfrontiert, dass JEDER erwartet, dass man ihm etwas abkauft und/oder schenkt. Falls man sich fuer eines entschliesst, so folgt darauf ein Geschenk, fuer welches auch wieder ein Geschenk erwartet wird. Ein lustiger Kreislauf.


Nach einer Woche im kolonialen Charme von St. Louis zog es uns auf direktem Wege nach Dakar. Dakar hat uns positiv ueberrascht. Der Verkehr ist zwar ein einziges, stinkendes Chaos, doch platzt die Stadt vor lauter Leben aus allen Naehten. Wir genossen es, dort fast eine Woche lang herumzukurven, durch die Gassen zu schleichen und das afrikanische Stadtleben zu bestauenen. Nick beantraegte dort sein indisches Visum. Dies lief in typisch indischer Manier, nicht ganz ohne Schwierigkeiten und vorallem nicht schnell ab. Um die Wartezeit zu ueberbruecken machten wir noch einen Abstecher in die Umgebung Dakars und ein paar Straende im Sueden....und mussten feststellen, dass es dort nicht allzuviel zu sehen gibt. Dann neigte sich unsere Zeit zu dritt schnellhaft dem Ende zu und ploetzlich war der Tag da, an dem wir Nick zum Flughafen bringen mussten. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns vor dem Flughafen - wir durften nicht hinein!

...und ploetzlich warens nur noch zwei - eigentlich drei: Daina, Robin und Kerim. Und wir drei hatten dreihundert Kilometer holprige, staubige mit riesigen Schlagloechern gespickte Strassen vor uns, ehe wir die Grenze zu Mali erreichten....ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns noch erwarten wuerde.




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